Altes Schottisches Walfangschiff in der kanadischen Arktis gefunden

Die Baffin Bay, die zwischen Kanada und Westgrönland liegt, ist ein bekanntes und beliebtes Ziel

Die kanadische Arktis ist nicht nur ein Naturparadies. Auch geschichtlich hat die Region enorm viel zu bieten. Die Gewässer zwischen Grönland und Kanada waren lange Zeit auch ein beliebtes Walfanggebiet. Jedoch sind nur wenige Relikte aus dieser Zeit entdeckt worden. Nun haben Wissenschaftler der Universität Calgary ein verlorengeglaubtes schottisches Walfangschiff entdeckt: die Nova Zembla, die 1902 bei eine Sturm in der Baffin Bay untergegangen war. Der Fund ist ein archäologischer Glücksfall und erweitert das Wissen um Walfang aus dieser Zeit enorm.

Weiterlesen ...

Bleivergiftung war nicht schuld am Schicksal der Franklin-Expedition

Die Suche nach der legendären Nordwestpassage, die den Seeweg zwischen Atlantik und Pazifik hätte

Das Schicksal der Franklin-Expedition 1845, die auf der Suche nach der arktischen Nordwest-Passage war, wirft auch heute noch viele Fragen auf. Unbestritten ist, dass alle 129 Mitglieder der Expedition den Tod fanden. Einer der diskutierten Gründe dafür soll eine massive Bleivergiftung durch verunreinigte Konserven gewesen sein. Forscher der McMaster Universität haben nun an Haarproben eines Crew-Mitglieds herausgefunden, dass diese Bleibelastung nur einer der Faktoren war, die zum Tode geführt hatten.

Weiterlesen ...

Grönländische Wikinger waren einst Europas Elfenbeinhändler Nr. 1

Die Walrosse, die grösste Robbenart im Norden, werden bereits seit Jahrhunderten wegen ihren

Die ersten europäischen Siedler in Grönland waren Wikinger unter der Führung von Erik dem Roten. Während rund 500 Jahren gedeihte die Kolonie im Süden Grönlands, bis sie auf mysteriöse Weise verschwand. Über das Leben war bisher wenig bekannt. Doch neue DNA-Analysen an Walrossschnitzereien zeigen, dass diese Kolonie das Monopol über den Handel mit Walrosselfenbein in Europa hielt. Diese Abhängigkeit könnte für das Verschwinden mitverantwortlich gewesen sein, als der Handel am Ende zurückging.

Weiterlesen ...

Ehemaliges Schiff des Polarforschers Roald Amundsen gehoben

Nach sechs Jahren harter Arbeit, ist es einem norwegischen Team jetzt gelungen, die Maud - das Schiff, des berühmten Polarforscher Roald Amundsen - aus seinem eisigen Grab in den Gewässern von Nunavut in der Nähe von Cambridge Bay in Kanada zu heben. Das Schiff wurde an die Oberfläche gebracht und wird jetzt für den Winter vorbereitet, bevor es im nächsten Jahr nach Norwegen nach Hause gebracht werden kann.

Weiterlesen ...

Franklins lange verloren geglaubtes Schiff HMS Terror ist gefunden

Als Sir John Franklin und seine 128 Männer 1845 spurlos in der kanadischen Arktis verschwanden, führte dies zu der grössten und längsten Such- und Rettungsmission in der Geschichte der polaren Entdeckungen. Mehr als 50 Jahre lang versuchten zahlreiche Männer und Schiffe in den hohen Norden zu gelangen, um nach der Expedition und gleichzeitig nach einem Weg durch die Nordwestpassage zu suchen. Der Weg wurde zwar gefunden, doch das Schicksal der Expedition und der beiden Schiffe blieb ungewiss. Erst 2014 wurde die HMS Erebus, das Flaggschiff von Franklin gefunden. Und nun hat eine weitere Suchmission auch das zweite Schiff, die HMS Terror, entdeckt, und zwar mehr beinahe 100 km südlich von seinem angedachten Untergangsort und beinah intakt.

Weiterlesen ...

Schmelzender Eispanzer könnte Abfälle aus dem kalten Krieg freilegen

Der Klimawandel droht Sondermüll aus einem verlassenen Lager freizusetzen, das einst unter dem grönländischen Eisschild begraben gedacht war. Das Lager Camp Century der US-Streitkräfte wurde 1959 unter dem Eispanzer gebaut und war als strenggeheime Testanlage für den Einsatz von Kernwaffen während des Kalten Krieges eingesetzt worden. Nachdem das Camp 1967 ausser Dienst gestellt wurde, wurden sowohl Infrastruktur wie auch Abfälle zurückgelassen.

Weiterlesen ...

Letzte Mammuts in Alaska starben an Verdursten

Wollhaarmammuts im Bereich der Beringsee überlebten aufgrund der speziellen Bedingungen der Region ihre Verwandten auf dem Festland um einige tausend Jahre. Nun haben Forscher herausgefunden, warum eine der letzten Populationen von Wollhaarmammuts auf einer abgelegenen Insel nahe Alaska ausstarb. Wahrscheinlich ist eine Kombination von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Süsswasser der Grund gewesen.

Weiterlesen ...

Alfred Wegeners erste Expeditions-Tagebücher veröffentlicht

Der deutsche Alfred Wegener gehört zu bekanntesten europäischen Polarforscher. Vor allem seine Grönlandexpeditionen haben ihn weltbekannt gemacht. Nun sind die Tagebücher der Grönlandexpedition 1906 – 08 veröffentlicht worden.  Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.

Weiterlesen ...

Vor 90 Jahren - Amundsens Überflug des Nordpols mit dem Luftschiff «Norge»

Die Unzugänglichkeit der beiden Pole der Erde hat ehrgeizige Menschen im frühen 20. Jahrhundert immer wieder zu riskanten Wettbewerben herausgefordert. Somit war es nur eine Frage der Zeit, wann erstmals Fluggeräte zu ihrer Erforschung zu Einsatz kommen sollten.

Weiterlesen ...

Überreste von US-Walfangschiffen vor der Küste Alaska wiedergefunden

Archäologen der National Oceanic and Atmospheric Agency NOAA haben die Wrackteile von zwei Walfangschiffen aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Vor mehr als 144 Jahren waren sie Teil einer 33 Schiffe umfassende Walfangflotte, die vor der Küste von Alaska gesunken und verschwunden war.

Weiterlesen ...