Biber verändern das Gesicht der Arktis

Die flachen Tundragebiete im Beringmeer sind im Sommer von Flüssen und kleinen Seen durchzogen,

Biber sind äußerst effektive Ökosystem-Ingenieure: Wenn eine Landschaft nicht ihren Vorstellungen entspricht, gestalten sie das Terrain einfach um. In gemäßigten Breiten haben sie das seit Jahrtausenden getan. Nun aber weiten sie ihr Betätigungsfeld aus und tauchen immer häufiger in der nordamerikanischen Arktis auf. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat untersucht, welche Folgen das hat. Demnach können die Tiere ganze Ökosysteme verändern und zum Auftauen des Dauerfrostbodens beitragen, schreiben die Forscher im Fachjournal Global Change Biology.

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Me(h)er Verkehr in der Arktis stört nicht alle Bewohner

Alle Meeressäugetiere der Arktis wie beispielsweise die Bartrobben sind aufgrund von

Mit dem Wegschmelzen des arktischen Meereises öffnen sich neue Schifffahrtswege durch Gebiete, die bisher unberührt waren. Damit könnte ein Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz entstehen, an dessen Ende nur Verlierer stehen werden. Um die Risiken für die einzelnen Arten besser abschätzen zu können, hat eine internationale Forschungsgruppe alle sieben Meeressäugerarten untersucht und eine Risikobeurteilung erstellt. Wie erwartet schneiden Wale am schlechtesten ab, Eisbären dagegen besser, Robben liegen dazwischen.

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Grösste Arktis-Expedition aller Zeiten geplant ab Herbst 2019

Die „Polarstern“ ist der Forschungseisbrecher im Dienst des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und

Es wird die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Im September 2019 wird der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern vom norwegischen Tromsø in die Arktis aufbrechen und ein Jahr lang fest eingefroren im arktischen Eis durch das Nordpolarmeer driften. Versorgt von weiteren Eisbrechern und Flugzeugen werden insgesamt 600 Menschen aus 17 Ländern an der Expedition teilnehmen. Ein Vielfaches an Wissenschaftlern wird mit den Daten arbeiten, um die Klima- und Ökosystemforschung auf ein neues Niveau zu heben. Geleitet wird die Mission vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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Forscher lüften teilweise Geheimnis der Narwal-Laute

Narwale gehören zu den Zahnwalen und sind mit den Belugas verwandt. Wie diese, leben sie in

Narwale gehören mit Abstand zu den geheimnisvollsten und am wenigsten erforschten Arktisbewohner. Weil sie meist entweder am Packeisrand oder in den Weiten des Arktischen Ozean leben und nur selten in Küstennähe, wissen wir nur wenig über ihr Verhalten und ihre Lebensweise. Ein internationales Forscherteam hat nun ein wenig mehr über ihre Laute und ihr entsprechendes Verhalten herausgefunden. Dazu nutzten die Wissenschaftler eine Palette von Messinstrumenten.

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Neuseeländisch-Australische Grönlanddurchquerung erfolgreich beendet

Die Expedition der jungen Entdecker startete am 4. Mai in Kangerlussuaq an der Westküste

Trotz Stürmen, schwerem Schneefall und Krankheit haben die sechs Teilnehmer der Inspiring Explorer Expedition des neuseeländischen Antarctic Heritage Trust ihr Ziel erreicht. Die 560 Kilometer lange Ski-Expedition zur Durchquerung der grönländischen Eiskappe wurde am 2. Juni 2018 erfolgreich beendet. Die Jungentdecker sind bereits wieder zuhause in Neuseeland und Australien, um sich auf die PR-Tour danach vorzubereiten.

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Neue Satelliten beobachten auch Gletscherschmelze

Gletscher wie der Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands können am besten aus der Luft

Um grossräumige Effekte beobachten zu können, besonders in den abgelegenen Polarregionen, sind Satelliten unerlässlich. Durch das Ende von zwei Satelliten der GRACE –Mission letzten Jahres entstand so eine Datenlücke für das Alfred-Wegener-Institut und seine Forschung über die Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, die jetzt glücklicherweise wieder geschlossen wurde. Vor einer Woche starteten zwei brandneue Satelliten ihre Mission.

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Halbzeit bei Grönland-Expedition von jungem Polarforscherteam

Das sechsköpfige Team unter der Führung von Bengt Rotmo von Oustland Polar Exploration startete

Vor knapp zwei Monaten berichteten wir über ein Team von neuseeländischen und australischen Jungforschern, die im Rahmen der „Inspiring Explorer Expedition“ des Antarctic Heritage Trusts (AHT) Grönland durchqueren wollten. Das Team, bestehend aus den vier Jungforschern, dem Geschäftsführer der AHT und einem norwegischen Polarguide, hat nach 20 Tagen die Hälfte der Expedition geschafft, trotz teils heftigen Stürmen auf der Eiskappe. Das Ziel der Expedition ist es, die legendäre Erstdurchquerung Grönlands auf Skiern durch Fridtjof Nansen und sein Team zu wiederholen.

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Eisbärenjäger in Ostgrönland vermitteln Wissen um Klimawandel

Die Eisbären in Ostgrönland gelten als eigene Subpopulation, die sich aufgrund mangelnder

Die Jagd auf Eisbären ist Teil des kulturellen Erbes und der Identität in Grönland. Besonders im Osten, wo praktisch keine anderen Lebensgrundlagen existieren, sind Jagd und Fischerei die einzigen Möglichkeiten für die Menschen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Viele der Jäger sind schon seit Jahrzehnten im Geschäft und haben ein profundes Wissen über ihre Region. Forscher der Universität Washington haben nun die Jäger bezüglich ihrer Erfahrungen mit dem Klimawandel befragt, mit überraschenden Ergebnissen.

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Neue Hitzewelle trifft grosse Teile der Arktis

Die Temperaturen am Nordpol liegen normalerweise bei rund -15°C im Mai und bei etwa -30° im

Die Arktis wird von einem negativen Rekord nach dem anderen überschwemmt. Letzten Monat wurde klar, dass die maximale Ausdehnung des arktischen Meereises die zweitniedrigste jemals gemessene Fläche war. Letzte Woche wurde eine neue Abnormität vermeldet: eine erneute Hitzewelle traf die Arktis, besonders den Nordpol, und liess die Thermometer um bis zu 18°C höher steigen als normal. Diese Welle dehnte sich von Europa auch bis in die russische Arktis aus.

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Neuer Umweltbeauftragter bei der AECO als nächster Schritt gegen Plastikverschmutzung

Plastikverschmutzung wird als eine dringendsten Umweltprobleme weltweit betrachtet, auch in der

Vor kurzem erhielt die Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsreisen (AECO) eine substantielle Finanzspritze für ihre Kampagne gegen Einwegplastikgegenstände in der Arktis und auf den Schiffen der AECO-Mitglieder. Nun geht die Expeditionsreisenindustrie einen Schritt weiter, indem die AECO einen Umweltbeauftragten eingestellt hat. Die Stelle geht an die Polartourismus-erfahrene Sarah Auffret.

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