Antarktische Mikroben leben von Luft

Adams Flat, eine Ebene, liegt nahe der australischen Antarktis-Station Davis. Hier fanden die

Das Leben in der Antarktis umfasst mehr als nur Pinguine und Robben. Eine reichhaltige Mikrobengesellschaft existiert fast unentdeckt auf und unter dem Eis, in Tümpeln und auch im Boden. Bisher war aber nicht ganz klar, wovon diese Mikroorganismen leben. Nun hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität New South Wales Sydney (UNSW) entdeckt, dass die Organismen die bisher unbekannte Fähigkeit haben, gasförmige Spurenelemente aus der Luft aufzunehmen, um unter den harschen antarktischen Bedingungen zu gedeihen.

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Australiens Antarktisches Programm feiert Geburtstag

Die erste Landeoperation bei Wharf Point auf der Insel Heard wurde mit dem Landungsboot LST3501

Vor siebzig Jahren, am 28. November, startete die Jungfernfahrt des australischen Antarktisprogrammes von Westaustralien aus. Das Ziel war die Eröffnung der ersten nationalen Forschungsstation in der antarktischen Region. Heutzutage gilt Australien und sein Forschungsprogramm als Schlüsselfigur in antarktischen Belangen und verwaltet das grösste Segment Antarktikas.

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Das Erwachen der antarktischen Prinzessin

Die belgische Forschungsstation wurde 2009 offiziell eröffnet und war ursprünglich in privatem

Die belgische Antarktis-Station Princess Elisabeth Antarctica ist eine der neuesten und modernsten Forschungsstationen. Im Sommer können bis zu 16 Forscher in der Station arbeiten, die im Queen-Maud-Land der Ostantarktis steht. Sie ist eine reine Sommerstation und daher im Winter unbemannt und von Belgien aus automatisch gesteuert danke einem modernen Kontrollsystem. Nun ist die Station für den Betreib geöffnet und bereit gemacht worden.

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Südgeorgiens Albatrosse werden weniger

Albatrosse sind eine der Ikonen der antarktischen Vogelwelt. Fast niemand kann sich der Faszination dieser eleganten Vögel entziehen, wenn sie über die Wellen des Südpolarmeeres segeln. Doch ihre Zahl hat sich in den vergangenen 35 Jahren signifikant reduziert, besonders diejenigen, die rund um Südgeorgien brüten. Zu diesem Resultat kommt eine Studie, die jetzt in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.

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Der Lebensraum beeinflusst Pinguinrufe

Zwergpinguine sind die kleinste Pinguinart weltweit. Ihr Lebensraum liegt in den Küstenregionen

Vögel nutzen Rufe, um Partner anzulocken, ihre Territorien zu verteidigen und Artgenossen zu erkennen. Doch während wir sehr viel darüber wissen, wie Rufunterschiede bei verschiedenen Populationen von Singvögeln funktionieren, ist nur wenig untersucht, welche Auswirkungen solche Variationen bei Vogelarten wie beispielsweise Pinguinen, bei denen die Rufe vererbt werden, haben. Eine neue Studie hat die Unterschiede in den Rufen von Zwergpinguinen an vier verschiedenen Standorten in Australien untersucht. Als Resultat fanden die Forscher, dass Unterschiede in den Lebensräumen wichtiger sind als geographische Isolation oder andere Faktoren, wenn es um die Rufunterschiede der Vögel geht.

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Superkalte Wolken als Ziel antarktischer Forschung

Atmosphärenforscher werden in diesem Sommer mit Hilfe von Schiffe, Flugzeug und Satelliten sogenannte superkalte Wolken über dem Südpolarmeer untersuchen. In diesem Projekt sind Wissenschaftler aus den USA und Australien involviert, die Daten über diesen sehr speziellen Wolkentyp sammeln werden. Solche superkalte Wolken bestehen aus flüssigem Wasser trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

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Alte Narben von Eisbergen erzählen die Geschichte des Eisrückgangs

Tausende von Spuren von Eisbergen auf dem antarktischen Meeresboden, die vor mehr als zehntausend Jahren von Gletschern abgebrochen waren, zeigen, wie Teile des antarktischen Eispanzers sich schnell zurückgezogen hatten am Ende der letzten Eiszeit. Heutzutage mit dem wärmer werdenden Klima, könnte sich die Geschichte wiederholen und zu einem Rückgang der Gletscher bis ins Landesinnere führen, was den Meeresspiegel noch schneller ansteigen lassen würde

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Warum Albatrosse über den Südlichen Ozean segeln können

Albatrosse segeln beinahe mühelos über das Südpolarmeer. Obwohl seit langer Zeit bekannt, haben erst jetzt Forscher ein neues Modell für den dynamischen Segelflug entwickelt und dazu benutzt, um das ideale Flugmuster zu entdecken, welches ein Albatros nutzt, um das Maximum aus Wind und Energie zu erhalten. Sie fanden heraus, dass, wenn ein Albatros in oder aus dem Wind dreht, sollte er einen flachen Bogen fliegen, auf einer beinahe gerade nach vorne gerichteten Flugbahn.

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Pinguine mögens gummig: Nesseltiere auf der Speiseliste von Pinguinen

Bilder von auf Pinguinen festgemachten Minivideokameras zeigen, dass mindestens vier Pinguinarten im offenen Meer nach Quallen und anderen gelatinösen Tieren jagen. Dies bedeutet eine neue, bisher unbekannte Nahrungsquelle, wie Wissenschaftler in diesem Monat in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment.

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Neues Schutzgebiet in Antarktis nach Eisbergabbruch

Ein internationales Abkommen ist in Kraft getreten zum Schutz eines Meeresgebietes, das sich nach dem Abbruch eines Eisberges vom Larsen C Eisschelf im vergangenen Juli aufgetan hatte. Der Eisberg, der als A68 benannt wurde, bewegt sich nun langsam nach Norden und hat ein 5‘818 km2 grosses Gebiet am Meeresboden freigesetzt, das nun den Meeresbedingungen ausgesetzt sein wird. Der grösste Teil des Gebietes war seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120‘000 Jahren von Eis bedeckt. Nun bietet sich Forschern eine einmalige Gelegenheit zu untersuchen, wie sich das Leben im Meer an dieser Stelle entwickeln wird.

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