Britisches Forschungsprojekt gestoppt

Im Dezember 2012 hat ein Team von britischen Forschern und Ingenieuren ein grosses Forschungsprojekt in der Antarktis gestartet. Das Ziel war eine Bohrung durch 3 Kilometer solides Eis, um an einen der 360 subglazialen Seen zu gelangen und dort nach Lebewesen im Wasser des Sees und Sedimentproben zu nehmen und so Hinweise über das Klima in der Vergangenheit der Antarktis zu erhalten. Das Projekt gehört zu den ambitioniertesten und aufregendsten Forschungsprojekten der jüngeren Zeit. Lieder ist es nun aufgrund verschiedener Probleme zum Stillstand gekommen.

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Australische Blauwale ziehen in die Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die jemals auf diesem Planeten existierten. Bis weit in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die Tiere gejagt und erholen sich seither nur langsam. Nun hat eine Forschergruppe um Catherine Attard, eine Doktorandin der Macquarie Universität in Sydney, Hinweise, dass die Tiere ihre Ökologie verändern, entweder aufgrund des Walfangs oder des Klimawandels.

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Warum das Meereis der Antarktis zunimmt

Wissenschaftler der NASA und der BAS (British Antarctic Survey) haben zum ersten Mal direkte Beweise verzeichnet, die zeigen dass die beobachteten Veränderungen des antarktischen Meereises aufgrund von Veränderungen der Windsysteme verantwortlich sind für die gemeldete Zunahme der antarktischen Meereisdecke in den letzten 20 Jahren.

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2800 Jahre alte Bakterien entdeckt

Unter dem Eis der Antarktis lebt ein ganzes Ökosystem von Bakterien. Sie kommen ohne Sauerstoff und Licht aus und dies bei einer Kälte von minus 13 Grad Celsius. Das berichtet ein Forscherteam um Alison Murray von der University of Nevada in Reno im Fachmagazin «PNAS».

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Neue Kaiserpinguinkolonie entdeckt

Überwachungsprogramme für Pinguine und andere Tiere in der Antarktis durchzuführen, ist aufgrund der unglaublichen Dimensionen des Gebietes, eine sehr schwierige Aufgabe. Es ist jedoch für den Schutz der Wildtiere von grösster Wichtigkeit, gesicherte Informationen über ihre Anzahl und die Aufenthaltsorte zu erhalten. Nun ist es französischen Forschern mit Hilfe von Satellitenaufnahmen gelungen, Daten zu zwei neuen Kaiserpinguin-Kolonien in der Ostantarktis zu gewinnen, mit überraschenden Resultaten.

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Ozonloch erholt sich

Die Ozonschicht erholt sich und wird nach einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie wieder dicker. Die Ozonschicht werde Schätzungen zufolge etwa Mitte dieses Jahrhunderts wieder so dick sein wie Anfang der 1980er Jahre, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Anfang Oktober 2012 mit.

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Eisschwund durch warme Meeresströmungen

Ein internationales Team, angeführt von Wissenschaftlern des British Antarctic Survey (BAS), hat herausgefunden, dass warme Meeresströmungen der Hauptgrund sind für den kürzlich festgestellten massiven Verlust von Eis in der Antarktis. Der Einsatz von neuen Methoden ermöglichten zum ersten Mal eine differenzierte Unterscheidung der beiden bekannten Gründe des schmelzenden Eisschelfs – warme Meeresströmungen von unten und warme Luft von oben.

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Touristen nicht Schuld an Pinguinschwund

Forscher berichten, dass innerhalb weniger Jahre der Bestand in einigen Gegenden um fast 40 Prozent zurückgegangen sei. Zugleich konnten sie einen Verdächtigen freisprechen, der Tourismus scheint nicht für den Pinguin-Schwund verantwortlich zu sein. Vielmehr wird der Rückgang von Krill als Ursache vermutet.

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Ikait: Die Kristallkugeln der Forscher

Klimaveränderungen sind natürliche Ereignisse, die im Laufe der Erdgeschichte immer wieder aufgetaucht sind. Es ist jedoch noch umstritten, ob Veränderungen auf der einen Seite des Globus auch auf der anderen Seite zu spüren sind. Wissenschaftler nutzen nun Ikait-Kristalle, eine Kalkform, um Hinweise zu finden, ob Vergleiche von Veränderungen in Grönland und der Antarktis möglich sind.

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Antarktis in 15 Regionen unterteilt

Die Antarktis ist nicht einfach ein bitterkalter Ort, voll von Eis und Schnee und hin und wieder Felsen. Vielmehr beinhaltet sie verschiedenste biogeographische Gebiete und Regionen, sowohl aquatische wie auch terrestrische. Eine Forschergruppe der «Australian Antarctic Divison» (AAD) hat die Biogeographie des Antarktischen Kontinents genauer untersucht und 15 unterschiedliche Regionen auf dem Festland und nahegelegenen Inseln identifiziert.

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