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Was unter Antarktikas am schnellsten schmelzenden Gletscher liegt

Ein britisches Forschungsteam hat hochaufgelöste Karten eines Gletscherbetts in der Westantarktis erstellt, was helfen wird, den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels aus dieser Region vorherzusagen. Radaruntersuchungen des Bodens unter dem Pine Island Gletschers hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit einigen Überraschungen hervorgebracht. Die Resultate der Arbeit werden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Heute gehen wir Wale fangen

Grönland besticht in vielerlei Hinsicht mit Superlativen: die grösste Insel der Welt, die grösste Eiskappe auf der Nordhemisphäre, das älteste Gestein der Welt. Die Liste könnte noch lange weitergeführt werden. Daher ist die Faszination, die von diesem Flecken ausgeht, durchaus nachvollziehbar. In den letzten Jahren hat Grönland auch immer mehr Menschen angezogen, darunter Birgit Lutz. Die Abenteurerin war bereits einmal im Rahmen einer Expedition im wilden Osten der Insel und war von der Region und den Menschen so fasziniert, dass sie beschloss, zurückzukehren und ein Buch zu schreiben. Das Resultat ist ein intimer Einblick in eine Kultur, die gefangen zwischen Tradition und Moderne, ihren Platz sucht.

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Kanadische Moose erzählen vergangene Klimageschichten

Die Arktis ist der am schnellsten sich erwärmende Ort der Welt. Doch Wärmezyklen traten auch schon in der Vergangenheit auf und Klimaforscher sind stets auf der Suche nach Informationen über diese vergangenen Klimageschichten. Einige Moosarten in der östlichen kanadischen Arktis, die lange im Eis eingeschlossen waren, treten nun ans Sonnenlicht aufgrund der globalen Erwärmung. Und die Radiokarbonmethode mit diesen Pflanzen zeigt, dass die jetzigen Sommertemperaturen in der Region die höchsten in den vergangenen zehntausenden von Jahren gewesen sind.

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Der Lebensraum beeinflusst Pinguinrufe

Vögel nutzen Rufe, um Partner anzulocken, ihre Territorien zu verteidigen und Artgenossen zu erkennen. Doch während wir sehr viel darüber wissen, wie Rufunterschiede bei verschiedenen Populationen von Singvögeln funktionieren, ist nur wenig untersucht, welche Auswirkungen solche Variationen bei Vogelarten wie beispielsweise Pinguinen, bei denen die Rufe vererbt werden, haben. Eine neue Studie hat die Unterschiede in den Rufen von Zwergpinguinen an vier verschiedenen Standorten in Australien untersucht. Als Resultat fanden die Forscher, dass Unterschiede in den Lebensräumen wichtiger sind als geographische Isolation oder andere Faktoren, wenn es um die Rufunterschiede der Vögel geht.

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Neue Karten zeigen höheres Schmelzrisiko für Grönlands Gletscher

Neue Karten des grönländischen Meeresbodens und dem Boden unter dem Eispanzer zeigen, dass zwei- bis viermal mehr Gletscher von beschleunigtem Abschmelzen betroffen sind als bisher angenommen. Forscher der Universität von Kalifornien in Irvine (UCI), der NASA und 30 anderen Institutionen haben die bis dato detaillierteste und genaueste hochaufgelöste Karte von Grönlands Unterwelt veröffentlicht. Unter den vielen Datenquellen für die neue Karte sticht besonders die Ocean Melting Greenland Kampagne (OMG) der NASA hervor.

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Abgestürzter Hubschrauber vor Barentsburg soll gehoben werden

Der russische Mi-8-Hubschrauber, der am 26. Oktober vor Barentsburg abgestürzt war, soll nach Angaben der norwegischen zivilen Luftfahrtskommission so schnell wie möglich gehoben werden, um die Absturzursache zu bestimmen. Bei dem Unfall kamen alle acht Insassen, 5 Crew-Mitglieder und drei Forscher, ums Leben.

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Superkalte Wolken als Ziel antarktischer Forschung

Atmosphärenforscher werden in diesem Sommer mit Hilfe von Schiffe, Flugzeug und Satelliten sogenannte superkalte Wolken über dem Südpolarmeer untersuchen. In diesem Projekt sind Wissenschaftler aus den USA und Australien involviert, die Daten über diesen sehr speziellen Wolkentyp sammeln werden. Solche superkalte Wolken bestehen aus flüssigem Wasser trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

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Alte Narben von Eisbergen erzählen die Geschichte des Eisrückgangs

Tausende von Spuren von Eisbergen auf dem antarktischen Meeresboden, die vor mehr als zehntausend Jahren von Gletschern abgebrochen waren, zeigen, wie Teile des antarktischen Eispanzers sich schnell zurückgezogen hatten am Ende der letzten Eiszeit. Heutzutage mit dem wärmer werdenden Klima, könnte sich die Geschichte wiederholen und zu einem Rückgang der Gletscher bis ins Landesinnere führen, was den Meeresspiegel noch schneller ansteigen lassen würde

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Kanadas nördlichste Messstation wird langsam dicht gemacht

Kanada’s nördlichste Messstation für Wetter und Forschung, muss einige Umweltmessungen reduzieren und andere für sechs Monate ausfallen lassen, da nicht genügend Personal zur Verfügung stand aufgrund eines „hohen Mass an Wechseln“. Forscher sagen nun, dass dadurch eine permanente Lücke in den Datensätzen, die für das Verständnis des globalen Klimawandels essentiell wären, entsteht.

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Russland erhöht die Ölförderung in der Arktis

Trotz internationaler Sanktionen und rekord-tiefen Ölpreisen, hat Russland seine Anstrengungen zur Ölförderung in der Arktis noch verstärkt. Das ist ein sehr risikoreiches Spiel. Trotzdem sind sowohl die russischen Behörden wie auch die beiden staatlichen Gesellschaften Rosneft und Gazprom sicher, dass die geleisteten Investitionen sich später auszahlen werden.

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