Die Totten-Gletscherzunge ist noch grösser als angenommen

Ein Forscherteam aus Australien und den USA haben den ganzen Sommer auf der Totten-Gletscherzunge

Das Tottengletschersystem ist einer der grössten und am schnellsten fliessenden Gletscher in Antarktika. Es wird angenommen, dass es eine der Hauptabflusssysteme des östlichen Kontinents ist und über die Totten-Gletscherzunge abfliesst. Doch nur wenig ist über die Zunge und ihre tatsächliche Grösse bekannt. Ein internationales Forschungsteam hat nun die Gletscherzunge seismologisch untersucht und entdeckt, dass die Zunge wohl um einiges grösser ist als bisher angenommen. Dies könnte das gesamte Gletschersystem anfälliger auf Schmelzprozesse reagieren.

Weiterlesen ...

Ozeanwinde beeinflussen die Wanderung von Jungrobben

Einheimische Fischer in Alaska wussten seit langem, dass Jungrobben mit dem Wind schwimmen, anstatt

Wissenschaftler haben bestätigt, was Ureinwohner Alaskas seit Jahrhunderten beobachten - Winde beeinflussen die Migration von jungen nördlichen Pelzrobben. Neue Forschungen zeigen, dass starke Winde die Robbenjungen während ihrer ersten Winterwanderung um Hunderte von Kilometern deplatzieren können.

Weiterlesen ...

Antarktisches Meereis schrumpft auf zweitniedrigstes Minimum

In diesem Jahr hat die antarktische Meereisbedeckung fast den im vergangenen Jahr aufgestellten

Das antarktische Meereis hat ein neues Minimum erreicht. Die jüngsten Satellitendaten zeigen eine Ausdehnung von 2,15 Millionen km2 um die Antarktis herum. Das diesjährige Meereis Minimum unterbot beinahe die bisherige Rekordmarke von 2,07 Millionen km², die im März letzten Jahres gemessen wurde, als die Ausdehnung 27% unter dem Jahresdurchschnitt seit 1979 lag.

Weiterlesen ...

Junge Polarerforscher stellen sich der Herausforderung einer Durchquerung Grönlands

Der grönländische Eisschild ist die zweitgrösste Eisansammlung der Welt- Sie erstreckt sich

Die Überquerung des grönländischen Eisschildes gehört immer noch zu den grössten Herausforderungen der modernen Entdeckungsreisen. Dabei wurde diese Tat zum ersten Mal 1888 von Fridtjof Nansen, seines Zeichens norwegischer Polarforscher, umgesetzt. Um Nansens Tat zu gedenken, wird eine Gruppe von 5 Abenteurern und einem Guide versuchen, diese bemerkenswerte Reise im kommenden Mai zu wiederholen.

Weiterlesen ...

Forschungsmission zu Larsen C Schelfeis wird durch Meereis vereitelt

Kaiserpinguine auf dem Meereis vor dem Eisbrecher RRS James Clark Ross. Dickes Meereis macht das

Dichtes Meereis hat eine wissenschaftliche Expedition daran gehindert, das Larsen C Schelfeis in der Antarktis zu erreichen. Im Juli 2017 brach hier ein großer Eisberg ab. Ein Team von Wissenschaftlern, angeführt vom British Antarctic Survey (BAS), befindet sich an Bord des Eisbrechers James Clark Ross. Dickes Meereis verlangsamte das Vorankommen und der Kapitän traf die schwierige Entscheidung umzudrehen. Das Team wollte ein Meeresökosystem untersuchen, dass erst kürzlich freigelegt wurde nachdem im Juli 2017 dort ein riesiger Eisberg abbrach. Nun sind die Wissenschaftler auf dem Weg nach Norden in ein Gebiet, das bisher noch nie auf seine benthische Biodiversität hin beprobt wurde.

Weiterlesen ...

Pinguine als Archive für den Wandel in der Antarktis – Veränderungen im Nahrungsnetz und Klima schlagen sich in Pinguinfedern und Eierschalen nieder

Sowohl Pinguinfedern als auch Eierschalen erlauben Einblicke in die Nahrung der Pinguine und wie

Pinguine sind wandelnde Archive für Umweltveränderungen in der Antarktis. Die Federn und Eierschalen der Vögel enthalten chemische Fingerabdrücke die Veränderungen in der Ernährung, der Struktur des Nahrungsnetzes und sogar des Klimas festhalten, berichteten Forscher kürzlich auf dem Ocean Sciences Meeting 2018 in Portland, Oregon.

Weiterlesen ...

Australische Samensammlung auf dem Weg zum eisigen Saatgut-Tresor in Spitzbergen

In der australischen Saatgutbank Grains Genebank in Horsham in Victoria werden die verschiedenen

Australien leistet seinen größten Beitrag zum weltweiten Saatgutlager in Spitzbergen, Norwegen im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Saatgut-Tresors in der Arktis. Im Februar 2018 wurden mehr als 30 Kisten mit 34000 verschiedenen Getreidesorten und Grassamen zur sicheren Aufbewahrung an einen der entlegensten Orte der Welt geliefert.

Weiterlesen ...

Marine Lebensraumkarten sind wichtig für die Artenvielfalt der Antarktis

Fernerkundungsdaten, die im Laufe von Jahrzehnten kollaborativer Forschung in der Antarktis

Die britische Regierung setzt sich für den langfristigen Schutz der Weltmeere ein. Mehr als vier Millionen Quadratkilometer gehören zu den britischen Überseegebieten. Die Priorisierung, welche Teile des Ozeans am wichtigsten sind, hängt von wissenschaftlichen Informationen ab, um über die Größe und den Standort der Meeresschutzgebiete entscheiden zu können. Viele der britischen Überseegebiete, wie die subantarktische Insel Südgeorgien, sind jedoch weit entfernt und es stehen nur begrenzt wissenschaftliche Daten zur Verfügung. Sehr oft werden Lebensraumkarten verwendet, die mithilfe großräumiger physikalischer Umweltdaten (wie Tiefe, Meeresbodenstruktur und Wassertemperatur) erstellt wurden, um die biologische Vielfalt von Ozeanregionen vorherzusagen, für die biologische Daten entweder kaum oder gar nicht vorhanden sind.

Weiterlesen ...

Meereisalge wächst in der Dunkelheit

Algen wachsen unter dem Meereis in der Arktis. Bisher wurde angenommen, dass sie erst im Frühjahr

Forscher waren Zeugen eines neuen Weltrekords: Eisalgen leben und wachsen auf der Unterseite des arktischen Meereises in fast völliger Dunkelheit, denn unter dem Eis kommen nur 0,02 Prozent des Lichts von der Oberfläche an. Algen sind ein wichtiger Grundbaustein des arktischen Nahrungsnetzes und neuen Forschungsergebnissen zu folge produzieren Biomasse viel früher im Jahr als bisher angenommen.

Weiterlesen ...

Dünnere Ozonschicht im Süden trotz Erholung des Ozonloches

Die Atmosphäre ist nur ein dünner Film, wenn man die Erde vom Weltall aus betrachtet. Die

Ozon hat weltweit seit den 70er Jahren abgenommen. Es wurde abgebaut durch Chemikalien, die in Form von Aerosolen ausgeschüttet wurden. Nachdem die Substanzen verboten wurden, erholten sich Teile der Ozonschicht, ganz besonders über der Arktis und Antarktis. Neuere Forschungen jedoch, die vor kurzem in der Zeitschrift Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich der untere Teil der Ozonschicht vor allem in niedrigeren Breitengraden nicht erholt. Die genaue Ursache dafür ist derzeit nicht genau bekannt.

Weiterlesen ...