• Grönland unterstützt Schweröl-Verbot in der Arktis

    Die Regierung in Nuuk hat bekanntgegeben, dass sie ein internationales Verbot von Schweröl in der Arktis aktiv unterstützen wird. Entsprechende Pläne hatte die Internationale Schifffahrtsorganisation IMO, die nun von der Regierung in Nuuk gutgeheissen wird. In einer Erklärung teilt die grönländische Regierung mit: "Naalakkersuisut hat sich entschlossen, aktiv an einem Verbot von Schweröl HFO in der Arktis via der UN IMO mitzuarbeiten. Das Verbot muss sowohl die Navigation wie auch den Transport von HFO in der Arktis umfassen." Verschiedene Umweltorganisationen haben den Schritt begrüsst und hoffen, dass weitere Regierungen, vor allem der Arktisanrainerstaaten folgen werden. Die Gründe für den Schritt begründet die Regierung mit dem nun vorliegenden Bericht des Ministeriums für Natur und Umwelt, welches die soziökonomischen, umwelt- und klimatechnischen Konsequenzen eines solchen Schrittes untersucht hatte. Die Regierung ist der Meinung, dass die Gefahren durch Umweltschäden höher sind als die Kosten, die durch das Verbot entstehen werden.

Dünnere Ozonschicht im Süden trotz Erholung des Ozonloches

Die Atmosphäre ist nur ein dünner Film, wenn man die Erde vom Weltall aus betrachtet. Die

Ozon hat weltweit seit den 70er Jahren abgenommen. Es wurde abgebaut durch Chemikalien, die in Form von Aerosolen ausgeschüttet wurden. Nachdem die Substanzen verboten wurden, erholten sich Teile der Ozonschicht, ganz besonders über der Arktis und Antarktis. Neuere Forschungen jedoch, die vor kurzem in der Zeitschrift Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich der untere Teil der Ozonschicht vor allem in niedrigeren Breitengraden nicht erholt. Die genaue Ursache dafür ist derzeit nicht genau bekannt.

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Königspinguine müssen umziehen wegen Klimawandel

Königspinguine sind die zweitgrösste Pinguinart und leben auf den subantarktischen Inseln des

Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.000 Jahren durch Genomanalysen rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change.

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Russische Arktisregion möchte Wracks aus der Sowjetzeit wegräumen

In vielen Regionen der russischen Arktis liegt haufenweise Müll und Schrott in der Gegend und

In vielen Gebieten der russischen Arktis warten stumme Zeugen aus der Sowjetzeit darauf, weggeräumt zu werden. Tausende von Tonnen Müll liegt weit verstreut, beispielsweise auch um Murmansk herum. Bei einem gerade zu Ende gegangenen Treffen in Murmansk hat das Umweltkomitee des Regionalparlaments die Diskussion gestartet, ob der russische Staat für die Finanzierung der Aufräumarbeiten einspringen sollte.

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Belugas ändern ihre Jagdstrategien in einer sich ändernden Umwelt

Belugas suchen ihre Nahrung bevorzugterweise an der Eiskante oder in Fjorden in der Nähe von

Die Veränderungen, denen arktische Tiere aufgrund der globalen Erwärmung unterworfen sind, sind enorm. Meereisverlust, steigende Temperaturen, einwandernde Arten und Änderungen im Nahrungsangebot bilden eine immense Bedrohung für Eisbären und andere marine Säugetiere wie beispielsweise Belugas. Diese hocharktische Walart verbringt den Sommer auf Nahrungssuche im arktischen Ozean. Jetzt müssen die Tiere tiefer und länger tauchen, um ihre Beute zu finden, als noch vor 20 Jahren. Dies ist das Resultat einer neuen Studie der Universität Washington.

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Australische Staatsbürgerschaft in Antarktika verliehen

Die australische Antarktis-Station Davis liegt in der Ostantarktis, driekt an der Küste der

Antarktika gehört offiziell niemandem und kein Land kann territoriale Ansprüche stellen. Doch die Antarktisstationen sind normalerweise auch unter der Jurisdiktion der entsprechenden Länder und machen so diese Orte zu einem Stück Heimat. Vor kurzem wurden nun Pinguine, die in der Näher der australischen Station Davis leben, Zeuge einer ungewöhnlichen Zeremonie: Die australischen Staatsangehörigkeitszeremonie.

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Wetteranomalien lassen arktisches Meereis schwinden

Grosse Teile des arktischen Ozeans werden jedes Jahr von neuem mit Meereis bedeckt. Während aber

Das Schwinden des arktischen Meereises im Winter 2015/16 hatte für weltweites mediales Aufsehen gesorgt. Verschiedene Gründe wurden diskutiert und viele sahen den globalen Klimawandel als Ursache an. Doch nun haben Forscher der ETH Zürich in besonderen Wetterkonstellationen die Ursache gefunden. Aber trotz des einmaligen Ereignisses geben sie keine Entwarnung.

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AECO vertritt die Kreuzfahrtindustrie in arktischem Rettungsnetzwerk

AECO ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Interessensvertreter arktischer Reisen. Das Ziel der

Tourismus in der Arktis ist ein schnellwachsender Zweig innerhalb der Kreuzfahrtindustrie. Doch das erhöht auch das Risiko möglicher zwischen- und Unfälle, da nicht alle Schiffe gleichermassen für Besuche in der Arktis geeignet sind. Nun haben die Kreuzfahrtindustrie, Behörden und Forscher zusammengetan, um mithilfe eines neuen ARCSAR Netzwerkes die Such- und Rettungsmöglichkeiten zu verbessern. Das Projekt, welches mit 3.5 Millionen Euro von der EU mitfinanziert wird, soll während 5 Jahren laufen und unter anderem eine Rettungsübung in Echtzeit beinhalten.

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Fossil eines Meeressaurier in der Antarktis gefunden

Die argentinische Station Marambio liegt am östlichen Rand der antarktischen Halbinsel und ist die

Fossile Überreste von Sauriern in der Antarktis zu finden, gestaltet sich nicht nur aufgrund der Bedingungen als sehr schwierig. Durch die seit beinahe 40 Millionen Jahre andauernde Vergletscherung des Kontinents sind wahrscheinlich viele Überreste ins Meer transportier worden. Ironischerweise sind damit auch die Reste von Meeressauriern wieder zurück in ihren ursprünglichen Lebensraum gelangt. Doch nun wurde in der Nähe der argentinischen Station Marambio auf der östlichen Seite der antarktischen Halbinsel ein Fossil eines riesigen Plesiosauriers entdeckt worden.

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Grönland und Dänemark einigen sich über US-Militärschrott

Obwohl sie die meisten Basen verlassen haben, besitzen die US Streitkräfte noch immer einen Fuss

Während des 2. Weltkrieges und der Ära des Kalten Krieges lag Grönland im Fokus von westlichen Militärstrategen aufgrund seiner Nähe zu Russland. Verträge zwischen Dänemark und den USA erlaubten den Aufbau von US Militärbasen auf der grössten Insel der Welt, sogar unter dem Eisschild. Nach dem Ende des Konflikts wurde die meisten Basen wieder aufgegeben, jedoch nicht aufgeräumt. Dies führte zu einer hitzigen Debatte zwischen den dänischen und grönländischen Regierungen. Nun haben die beiden Seiten doch eine Einigung zur Beendigung des Streits erzielt.

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Glattwale rund um Südgeorgien erhalten einen Gesundheitscheck

Südliche Glattwale sind zwischen 15 -18 m lang und wiegen 45 – 80 Tonnen. Ihre Wanderrouten sind

Südliche Glattwale oder Südkaper haben lange unter unkontrollierter Jagd in den frühen Tagen des industriellen Walfangs gelitten. Besonders rund um die subantarktische Insel Südgeorgien hatten die Walfänger sehr schnell die langsamen und fetten Wale dezimiert. Seit dem Walfangmoratorium zu Beginn der 70er Jahre haben aber die Tiere ein erstaunliches Wiederauferstehen gefeiert. Jetzt will ein internationales Forscherteam unter der Leitung der British Antarctic Survey (BAS) nach Südgeorgien segeln, um zum ersten Mal eine Übersicht über den Zustand der Glattwale zu erhalten.

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