Mikrobielle Weltenbummler leben in der Arktis und in der Antarktis

Die Geowissenschaftlerin Julia Kleinteich entnimmt Proben aus Süsswassertümpeln mit Mikroben drin

Mikroben, zweite Runde: Obwohl Arktis und Antarktis an entgegengesetzten Polen der Erde liegen, weisen sie eine ähnliche Diversität an Bakterien und Kleinstlebewesen auf. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Tübingen, des EMBL Heidelberg und der Universität Konstanz. In einer Studie hatte das Forscherkonsortium von elf Einrichtungen Daten aus zahlreichen Studien und Standorten gesammelt, um erstmals die mikrobielle Diversität dieser beiden abgeschiedenen Regionen direkt zu vergleichen.

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Antarktische Mikroben leben von Luft

Adams Flat, eine Ebene, liegt nahe der australischen Antarktis-Station Davis. Hier fanden die

Das Leben in der Antarktis umfasst mehr als nur Pinguine und Robben. Eine reichhaltige Mikrobengesellschaft existiert fast unentdeckt auf und unter dem Eis, in Tümpeln und auch im Boden. Bisher war aber nicht ganz klar, wovon diese Mikroorganismen leben. Nun hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität New South Wales Sydney (UNSW) entdeckt, dass die Organismen die bisher unbekannte Fähigkeit haben, gasförmige Spurenelemente aus der Luft aufzunehmen, um unter den harschen antarktischen Bedingungen zu gedeihen.

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Hautpflege für Grönlandwale in Nunavut

Grönlandwale sind richtige Eisliebhaber und können mit der verstärkten Oberseite der Schnauze

Grönlandwale gehören zu den am schwierigsten zu beobachtenden Walarten in der Arktis, trotz ihrer Grösse. Einst bis fast zur Ausrottung gejagt, haben diese gigantischen Bartenwale eine bemerkenswerte Wiederauferstehung gefeiert und werden wieder an vielen Orten nahe der arktischen Eiskante gesichtet. Nun haben Forscher der Universität von British Columbia (UBC) ein neues und überraschendes Verhalten von Grönlandwalen in Nunavut beobachtet.

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Australiens Antarktisches Programm feiert Geburtstag

Die erste Landeoperation bei Wharf Point auf der Insel Heard wurde mit dem Landungsboot LST3501

Vor siebzig Jahren, am 28. November, startete die Jungfernfahrt des australischen Antarktisprogrammes von Westaustralien aus. Das Ziel war die Eröffnung der ersten nationalen Forschungsstation in der antarktischen Region. Heutzutage gilt Australien und sein Forschungsprogramm als Schlüsselfigur in antarktischen Belangen und verwaltet das grösste Segment Antarktikas.

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Ausgestorbene Riesenseekuh in der russischen Arktis gefunden

Die eindrücklichen Rippenbögen der Steller‘schen Seekuh stachen wie ein Zaun aus dem Boden

Russische Wissenschaftler entdeckten die Überreste eines enormen ausgestorbenen Meeressäugetiers im Boden der Kommander-Inseln im äussersten Osten Russlands. Das Umweltministerium vermeldete, dass die Überreste noch intakt seien und das Ganze ein exzellenter Fund aufgrund der Geschichte dieser Art darstellt.

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Das Erwachen der antarktischen Prinzessin

Die belgische Forschungsstation wurde 2009 offiziell eröffnet und war ursprünglich in privatem

Die belgische Antarktis-Station Princess Elisabeth Antarctica ist eine der neuesten und modernsten Forschungsstationen. Im Sommer können bis zu 16 Forscher in der Station arbeiten, die im Queen-Maud-Land der Ostantarktis steht. Sie ist eine reine Sommerstation und daher im Winter unbemannt und von Belgien aus automatisch gesteuert danke einem modernen Kontrollsystem. Nun ist die Station für den Betreib geöffnet und bereit gemacht worden.

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Neue Daten aus der Arktis zeigen keine Erwärmungspause

Der globale Erwärmungshiatus, eine Verlangsamung der globalen Erderwärmung, hat seit Jahren Wissenschaftler erstaunt. Statt einer immer weiter steigenden Durchschnittstemperatur, ging diese ganz leicht zurück. Doch nun haben bisher vernachlässigte Daten aus der Arktis gezeigt, dass diese sich sechsmal schneller erwärmt hat, als der Rest der Erde und dass die globale Erwärmung überhaupt keine Pause eingelegt hatte.

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Südgeorgiens Albatrosse werden weniger

Albatrosse sind eine der Ikonen der antarktischen Vogelwelt. Fast niemand kann sich der Faszination dieser eleganten Vögel entziehen, wenn sie über die Wellen des Südpolarmeeres segeln. Doch ihre Zahl hat sich in den vergangenen 35 Jahren signifikant reduziert, besonders diejenigen, die rund um Südgeorgien brüten. Zu diesem Resultat kommt eine Studie, die jetzt in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.

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Belugas wählen Lodden statt Heilbutt in wärmeren Gewässern

Der Klimawandel scheint eine kleine Fischart nach Norden zu treiben – direkt in den Schlund von Walen, die sich normalerweise grössere Fische bevorzugen. Doch es sind nicht nur die Wale, die sich an den kleinen Fischen genüsslich halten, auch die ehemalige Beute der Wale profitiert von der neuen Nahrungsquelle.

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Was unter Antarktikas am schnellsten schmelzenden Gletscher liegt

Ein britisches Forschungsteam hat hochaufgelöste Karten eines Gletscherbetts in der Westantarktis erstellt, was helfen wird, den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels aus dieser Region vorherzusagen. Radaruntersuchungen des Bodens unter dem Pine Island Gletschers hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit einigen Überraschungen hervorgebracht. Die Resultate der Arbeit werden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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