Neue Satelliten beobachten auch Gletscherschmelze

Gletscher wie der Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands können am besten aus der Luft

Um grossräumige Effekte beobachten zu können, besonders in den abgelegenen Polarregionen, sind Satelliten unerlässlich. Durch das Ende von zwei Satelliten der GRACE –Mission letzten Jahres entstand so eine Datenlücke für das Alfred-Wegener-Institut und seine Forschung über die Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, die jetzt glücklicherweise wieder geschlossen wurde. Vor einer Woche starteten zwei brandneue Satelliten ihre Mission.

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Halbzeit bei Grönland-Expedition von jungem Polarforscherteam

Das sechsköpfige Team unter der Führung von Bengt Rotmo von Oustland Polar Exploration startete

Vor knapp zwei Monaten berichteten wir über ein Team von neuseeländischen und australischen Jungforschern, die im Rahmen der „Inspiring Explorer Expedition“ des Antarctic Heritage Trusts (AHT) Grönland durchqueren wollten. Das Team, bestehend aus den vier Jungforschern, dem Geschäftsführer der AHT und einem norwegischen Polarguide, hat nach 20 Tagen die Hälfte der Expedition geschafft, trotz teils heftigen Stürmen auf der Eiskappe. Das Ziel der Expedition ist es, die legendäre Erstdurchquerung Grönlands auf Skiern durch Fridtjof Nansen und sein Team zu wiederholen.

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Eisbärenjäger in Ostgrönland vermitteln Wissen um Klimawandel

Die Eisbären in Ostgrönland gelten als eigene Subpopulation, die sich aufgrund mangelnder

Die Jagd auf Eisbären ist Teil des kulturellen Erbes und der Identität in Grönland. Besonders im Osten, wo praktisch keine anderen Lebensgrundlagen existieren, sind Jagd und Fischerei die einzigen Möglichkeiten für die Menschen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Viele der Jäger sind schon seit Jahrzehnten im Geschäft und haben ein profundes Wissen über ihre Region. Forscher der Universität Washington haben nun die Jäger bezüglich ihrer Erfahrungen mit dem Klimawandel befragt, mit überraschenden Ergebnissen.

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Antarktische Robben helfen Forscher beim Datensammeln

Weddellrobben sind echte Antarktika-Bewohner und leben das ganze Jahr an der Eiskante und im

Wissenschaftliche Daten in der Antarktis zu sammeln, ist eine grosse Herausforderung für Forscher. Im Sommer ist es noch relativ einfach, in die Gebiete zu gelangen und Daten aufzunehmen. Doch um exakte Vorhersagen und Modelle erstellen zu können, sind ganzjährige Datensätze notwendig. Wissenschaftler der Universität East Anglia (UEA) sind daher neue Wege gegangen und haben sich Hilfe geholt.

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Neue Hitzewelle trifft grosse Teile der Arktis

Die Temperaturen am Nordpol liegen normalerweise bei rund -15°C im Mai und bei etwa -30° im

Die Arktis wird von einem negativen Rekord nach dem anderen überschwemmt. Letzten Monat wurde klar, dass die maximale Ausdehnung des arktischen Meereises die zweitniedrigste jemals gemessene Fläche war. Letzte Woche wurde eine neue Abnormität vermeldet: eine erneute Hitzewelle traf die Arktis, besonders den Nordpol, und liess die Thermometer um bis zu 18°C höher steigen als normal. Diese Welle dehnte sich von Europa auch bis in die russische Arktis aus.

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Neuer Umweltbeauftragter bei der AECO als nächster Schritt gegen Plastikverschmutzung

Plastikverschmutzung wird als eine dringendsten Umweltprobleme weltweit betrachtet, auch in der

Vor kurzem erhielt die Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsreisen (AECO) eine substantielle Finanzspritze für ihre Kampagne gegen Einwegplastikgegenstände in der Arktis und auf den Schiffen der AECO-Mitglieder. Nun geht die Expeditionsreisenindustrie einen Schritt weiter, indem die AECO einen Umweltbeauftragten eingestellt hat. Die Stelle geht an die Polartourismus-erfahrene Sarah Auffret.

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Südgeorgien gewinnt den Kampf gegen eingeschleppte Nager

Südgeorgien liegt mitten im Südatlantik, bzw. Südpolarmeer. Durch seine abgelegene Lage konnten

Die subantarktische Insel Südgeorgien ist Jahrhunderten von Nagern belastet worden. Eingeschleppt von Wal- und Robbenfängern hatten Ratten und Mäuse die Vogelkolonien und die Vegetation stark geschädigt. In den letzten 10 Jahren jedoch haben sich die Dinge zum besseren geändert. Durch das weltgrösste Nager-Eliminierungsprogramm wurden mehr als 1‘000 km2 von Ratten und Mäusen befreit. Nun hat der South Georgia Heritage Trust, der für die Kampagne verantwortlich war, die Aktion für erfolgreich abgeschlossen erklärt.

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IAATO präsentiert neueste Zahlen zu Tourismus in der Antarktis

Der Tourismus in die Antarktis hat im letzten Jahrzehnt zugenommen. Der faszinierenden Magie der

Die Internationale Gesellschaft der Anbieter für Antarktisreisen (IAATO) hat die neuesten Zahlen der vergangenen Antarktissaison 2017/18 zu Beginn seines Jahrestreffens in Newport, USA veröffentlicht. Seit ihrer Gründung 1991 hat die IAATO die Besucherzahlen in die Antarktis überwacht, analysiert und berichtet, um seiner Verpflichtung einer «Nur Fussspuren bleiben zurück»-Politik durch effektives Selbstmanagement und Regulierung seiner Aktivitäten gerecht zu werden.

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Süsswasser von antarktischen Gletschern verstärken deren Abschmelzen

Der Mertz-Gletscher und seine Gletscherzunge liegen im australischen Sektor Antarktikas. Der

Eine neue Studie hat einen bisher undokumentierten Prozess aufgedeckt, in dem schmelzendes Gletschereis den Ozean so verändert, dass die Geschwindigkeit der Eisschmelze und des Meeresspiegelanstiegs weiter beschleunigt wird. Die Studie ergab, dass Gletscherschmelzwasser die Oberflächenschicht des Ozeans weniger salzig und schwimmfähiger macht, wodurch im Winter eine tiefe Vermischung verhindert wird und warmes Wasser in der Tiefe seine Wärme behält und die Gletscher weiter von unten schmilzt.

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Supersalzige Seen unter kanadischer Eiskappe entdeckt

Unter mehr als einem halben Kilometer Eis verborgen, haben Forscher zwei Seen entdeckt, deren

Bis anhin haben internationale Forschungsteams mehrere Seen unter dem antarktischen Eispanzer entdeckt, seit Jahrmillion unberührt. Ähnliches wurde aus Grönland vermeldet, der zweitgrössten Eiskappe der Welt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Alberta einen spektakulären Fund gemacht: hypersaline Seen unter der Devon Eiskappe, der grössten Eiskappe Kanadas, im Norden von Nunavut auf Devon Island liegend. Diese Seen sind auch die ersten salzigen subglazialen Seen der Welt.

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