• Grönland unterstützt Schweröl-Verbot in der Arktis

    Die Regierung in Nuuk hat bekanntgegeben, dass sie ein internationales Verbot von Schweröl in der Arktis aktiv unterstützen wird. Entsprechende Pläne hatte die Internationale Schifffahrtsorganisation IMO, die nun von der Regierung in Nuuk gutgeheissen wird. In einer Erklärung teilt die grönländische Regierung mit: "Naalakkersuisut hat sich entschlossen, aktiv an einem Verbot von Schweröl HFO in der Arktis via der UN IMO mitzuarbeiten. Das Verbot muss sowohl die Navigation wie auch den Transport von HFO in der Arktis umfassen." Verschiedene Umweltorganisationen haben den Schritt begrüsst und hoffen, dass weitere Regierungen, vor allem der Arktisanrainerstaaten folgen werden. Die Gründe für den Schritt begründet die Regierung mit dem nun vorliegenden Bericht des Ministeriums für Natur und Umwelt, welches die soziökonomischen, umwelt- und klimatechnischen Konsequenzen eines solchen Schrittes untersucht hatte. Die Regierung ist der Meinung, dass die Gefahren durch Umweltschäden höher sind als die Kosten, die durch das Verbot entstehen werden.

Supersalzige Seen unter kanadischer Eiskappe entdeckt

Unter mehr als einem halben Kilometer Eis verborgen, haben Forscher zwei Seen entdeckt, deren

Bis anhin haben internationale Forschungsteams mehrere Seen unter dem antarktischen Eispanzer entdeckt, seit Jahrmillion unberührt. Ähnliches wurde aus Grönland vermeldet, der zweitgrössten Eiskappe der Welt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Alberta einen spektakulären Fund gemacht: hypersaline Seen unter der Devon Eiskappe, der grössten Eiskappe Kanadas, im Norden von Nunavut auf Devon Island liegend. Diese Seen sind auch die ersten salzigen subglazialen Seen der Welt.

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Umfangreiche Konferenz fokussiert auf sich ändernde Systeme im Südpolarmeer

Alle Wassermassen rund um Antarktika und begrenzt im Norden durch die Konvergenzlinie werden zum

Die Gewässer rund um Antarktika, normalerweise als Südpolarmeer zusammengefasst, haben viele Schlagzeilen gemacht. Verschmutzung, Fischerei, Klimawandel sind einige der Probleme, die auf die riesigen Wassermassen drücken. Mitte April haben sich internationale Wissenschaftler in Hobart getroffen, um die Probleme und Lösungen zu diskutieren und so einen ersten Ansatz zur Wissenssammlung zu schaffen.

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AECO erhält grossen Beitrag im Kampf gegen Plastikmüll

Plastikmüll in der Arktis ist ein enormes Problem. Meist wird der Müll angeschwemmt und wird am

Der marine Lebensraum steht unzähligen Problemen und Gefahren entgegen. Verschmutzung, vor allem in Form von Plastikmüll, ist eines der Hauptthemen, auch in der Arktis. Die Gesellschaft der Arktis-Expeditionsfahrtenbetreiber AECO stellt sich nun diesem Problem entgegen: Bewaffnet mit einem € 300’00 Beitrag, der Unterstützung der UNO und tausenden von Freiwilligen hat die AECO dem Einwegplastik auf den Mitgliederschiffen den Kampf angesagt. Gleichzeitig sollen die Passagiere auf das Thema sensibilisiert werden und vermehrt miteingebunden werden. Das Ganze ist Teil der UNO-Umweltbehördenkampagne „Clean Seas“.

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Der Klimawandel könnte die Kleinsten am härtesten treffen

Grosse Gebiete der arktischen Tundra wie in Grönland sind sehr pflanzenreich. Hier leben auch

Beim Betrachten der Klimawandeleffekte konzentrieren sich die meisten Menschen auf grosse Arten wie Robben, Wale und natürlich Eisbären. Doch die Arktis ist eine sehr artenreiche Region und besteht aus einer Vielzahl anderer Tiere. Ein Forschungsteam der Washington Universität hat herausgefunden, dass arktische Gliedertiere wie Insekten und Spinnen noch einer härteren und unsichereren Zukunft entgegenblicken könnten als die anderen arktischen Botschafter. Die Studie wurde nun im Royal Society Open Science veröffentlicht.

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Ein halbes Grad könnte alles oder nichts für arktische Tiere bedeuten

Der Arktische Ozean schafft es nicht aus den Medien hinaus mit seinem kontinuierlichen Verlust an

Der Unterschied zwischen Leben und Tod ist normalerweise eine dünne Linie. Die gilt auch für die Existenz von arktischem Meereis und aller Tiere, die davon abhängig sind, gemäss einer neuen Studie einer Forscherin der Universität von Colorado. Ihre Berechnungen zeigen, dass bereits ein halbes Grad darüber entscheiden kann, ob die Arktis ganz sicher oder nur wahrscheinlich eisfrei sein wird.

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Scotts wissenschaftliches Erbe hilft beim Verständnis von Klimawandeleffekten

Die Discovery-Hütte auf Ross Island und im Hintergrund die US-amerikanische Basis McMurdo. Von

Im Rahmen der berühmten Discovery-Expedition von Sir Robert Falcon Scott 1901 – 1904 sammelten die Männer zahlreiche Proben, um das wissenschaftliche Verständnis zu Antarktika zu vergrössern. Über 100 Jahre später haben nun britische und amerikanische Forscher einige solche Proben untersucht. Ihre Resultate erlauben einen Einblick in die antarktische Ökologie vor der extensiven menschlichen Aktivität auf dem Kontinent und der restlichen Welt.

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Grönlandwale in der Framstrasse mögens jazzig

Grönlandwale sind echte Eisliebhaber und verbringen viel Zeit an der Eiskante und im Eis auf

Singende Wale? Vergesst Buckelwale und konzentriert euch auf Grönlandwale. Die langlebigste Meeressäugerart hat nämlich ein breiteres und vielfältigeres Gesangsspektrum, zumindest die Tiere der Framstrasse zwischen Svalbard und Grönland. Eine Studie von mehreren Forschern der Universität Washington kam zu diesem Schluss nach einer vierjährigen Abhöraktion bei Grönlandwalen.

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Russische Pläne für eine Forschungsplattform am Nordpol

Der geographische Nordpol hat viele Expeditionen in das wilde und eisige Reich der Arktis gelockt.

Was sich wie ein Aprilscherz anhört, ist eine Tatsache: Russland plant eine Forschungsstation am Nordpol, ähnlich wie die feste Amundsen-Scott-Plattform am südlichen Ende der Welt. Die neue Station wird wahrscheinlich die russischen Driftstationen ersetzen, die seit den 1930er immer wieder aufgebaut werden.

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Nitrate sind wichtiger in der Arktis als bisher angenommen

Die arktische Tundra besteht normalerweise aus Büschen, Gräsern, Blumen und Moosen und Flechten.

Trotz der harten Bedingungen wachsen arktische Pflanzen in einer Vielzahl von Formen, Farben und Grössen in der Tundra. Doch der arktische Tundraboden ist bekannt für seine Nährstoffarmut, besonders bei Nitrat. Ein internationales Forschungsteam hat nun den allgemeinen Fakt, dass arktische Pflanzen Stickstoff in Form von Nitraten nicht benötigen würden, getestet und für falsch befunden. Ihre Resultate aus der Tundraregion Alaskas zeigen, dass arktische Pflanzen Nitrate mit vergleichbaren Raten absorbieren können wie jede andere Vegetation an nitrat-reichen Standorten.

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Manche Adéliepinguine mögen es kälter

Adéliepinguine brüten entlang der antarktischen Küste ab dem Frühjahr. Ihre Kolonien umfassen

Adéliepinguine sind die am südlichsten brütende Pinguinart und eine Ikone der Antarktis. Zahlreiche Kolonien liegen an der antarktischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln. Bisher ging man davon aus, dass die Vögel nur während des Sommers zu den Brutplätzen kommen. Jetzt haben automatische Kameras an verschiedenen Orten Aufnahmen von zurückkommenden Pinguinen während des Winters gemacht. Ein Vergleich zwischen West- und Ostantarktis zeigt aber, dass die westlichen Adélies zu den Winterrückkehrern gehören und die östlichen lieber bis im Frühjahr warten.

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