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Sprung ins Glück: Warum Lummenküken sich in die Tiefe stürzen

Ein Lummenküken zu sein ist schon schwer. Man wächst auf einem kleinen Felssims auf einer hohen Klippe in der Arktis auf, umringt von Tausenden von Vögeln, wird Füchsen und Eismöwen und sogar Eisbären gejagt. Doch noch schlimmer ist es, wenn man sich bis zu hundert Meter und mehr in die Tiefe stürzen muss, bevor die Flügel ausgewachsen sind. Dieses Verhalten, der Lummensprung, hat Wissenschaftler immer wieder beschäftigt. Nun scheint man eine Antwort darauf gefunden zu haben.

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Glückliche Rettung durch kanadisches Militär in der Arktis

Die Arktis ist eine erbarmungslose, harsche Wildnis und sich in dieser Region zu bewegen benötigt viele Fähigkeiten, Ausrüstung und vor allem Erfahrung. Doch sogar die fähigsten Jäger und Bewohner der Arktis können in Situationen geraten, in denen der Unterschied zwischen Leben und Tod nur durch Glück bestimmt wird. Drei Jäger aus Hall Beach, Nunavut, waren Ende Februar in eine solche Lage geraten und wurden nur durch Zufall von kanadischen Militärs gerettet.

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Politisches Tauwetter in der Arktis?

Seit der Annektierung der Krim durch Russland 2014, sind die russisch-norwegischen Beziehungen immer weiter abgekühlt, im Gegensatz zum Winterklima im hohen Norden. Und während das Arktische Meereis immer weiter abschmolz, wurden Gespräche zwischen hochrangigen Politikern eingefroren. Doch es scheint, als ob mit dem Frühling in der Arktis auch langsam Tauwetter zwischen den Nachbarn eintreten würde. Denn beide Aussenminister haben einem bilateralen Treffen während der Arktis-Konferenz im russischen Archangelsk zugestimmt.

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Svalbard Energiezukunft könnte grün werden

Die Energieversorgung nach Longyearbyen ist ein heisses Eisen in der Klimadebatte. Die Ortschaft ist die grösste auf Svalbard und das administrative Zentrum des norwegisch verwalteten Archipels im Arktischen Ozean. Heute bezieht Longyearbyen seine Elektrizität und seine Wärme vom einzigen Kohlekraftwerk Norwegens im Ort. Doch Skandinaviens grösste unabhängige Forschungsorganisation hat herausgefunden, dass die Zukunft Svalbards grün und nachhaltig sein könnte.

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Immer mehr Müll im Arktischen Ozean

Eines der dringendsten Probleme der Ozeane ist neben der Erwärmung und Übersäuerung die Verschmutzung durch Müll. Hundertausende von Tonnen treiben in den Weiten der Meere, Tendenz steigend. Aber auch der Arktische Ozean ist nicht davon ausgenommen. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlerinnen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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Aussergewöhnliche Hitzewelle in der Arktis

An das Jahr 2016 wird man sich aus vielen Gründen erinnern, einer davon die grosse Wärme. Global gesehen war es das heisseste Jahr seit Messbeginn, doch in der Arktis waren die Temperaturen besonders aussergewöhnlich. Während das Jahr sich dem Ende neigte, brutzelte es in der Arktis wegen ausgedehnten rekordverdächtigen Hitzewellen. Die Temperaturen zwischen Oktober und Dezember waren durchschnittlich 5°C höher im Gebiet des Arktischen Ozeans zwischen Grönland über den Nordpol nach Russland.

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Ost-West Zusammenarbeit bietet Sicherheit in der Arktis für Nuklearabfälle

Eines der Hauptprobleme in der Arktis sind die Nuklearabfälle von U-Booten, Eisbrechern und anderen nuklearbetriebenen Fahrzeugen und Stationen. Dieses Erbe vor allem aus der Ära des Kalten Krieges liegt drohend überall im Norden. Doch Lagerung und Behandlung sind kostenintensiv und technisch schwierig. Nun gibt es aber in Saida Bay in der Nähe von Murmansk eine brandneue Lager- und Verarbeitungsanlage für Nuklearabfälle, die ein brillantes Beispiel dafür ist, was möglich ist, wenn Ost und West in Zusammenarbeit investieren statt in ein Wettrüsten. Bei einem Besuch in Moskau hat nun die Gouverneurin von Murmansk, Marina Kovtun, den russischen Präsidenten Putin zu einem Besuch der Anlage eingeladen.

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Stichlinge in Alaska brüten öfter wegen Klimawandel

Der Klimawandel hat auf viele polare Arten einen negativen Effekt, vor allem in der Arktis, die sich zweimal schneller erwärmt, als der Rest der Welt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass verschiedene Lebensaspekte betroffen sind, darunter auch die Fortpflanzung. Doch eine Langzeitstudie von Forschern der Universität Washington hat gezeigt, dass eine der häufigsten Süsswasserfischarten in Alaska sein Brutverhalten durch den Klimawandel verändert hat. Dies könnte die gesamte Ökologie der nördlichen Seen beeinflussen, die bereits den Klimawandel zu spüren kriegen.

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Küstenzerfall in der Arktis beeinflusst das Leben im Meer

Das Auftauen und die Erosion der arktischen Permafrostküsten haben in den zurückliegenden Jahren so stark zugenommen, dass sich das Meer in manchen Regionen weiter als 20 Meter pro Jahr in das Land frisst. Die dabei abgetragenen Erdmassen trüben zunehmend die Flachwasserbereiche und setzen Nähr- und Schadstoffe frei. Welche Folgen diese Prozesse jedoch für das Leben in der Küstenzone und somit auch für Fischgründe haben, ist unerforscht. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung rufen deshalb in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Climate Change dazu auf, die ökologischen Folgen der Küstenerosion in den Fokus zu rücken. Gebraucht werde ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, welches politische Entscheidungsträger sowie die Bewohner der arktischen Küsten von Anfang an mit einbeziehe, so die Wissenschaftler.

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Svalbards Rentiere schrumpfen weiter

Svalbard ist ein kleines Abbild der Arktis. Besonders Rentiere, die im englischen Sprachraum oft als die Zugpferde von Santa Klaus dienen, sind eine der Ikonen Svalbards. Die Tiere sind aber kleiner und stämmiger als die gewöhnlichen Festlandrentiere. Nun haben Ökologen herausgefunden das genau diese kleinen Svalbardrentiere aufgrund des Klimawandels noch weiter schrumpfen.

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