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Spuren von Leben unter antarktischem Gletscher entdeckt

Seit einigen Jahren werden vermehrt Theorien über mögliche Lebensformen unter dem Eis Antarktikas veröffentlicht. Eine neue Studie der Australian National University (ANU) hat nun weitere Beweise für mögliches Leben gefunden. Bisher unbekannte Tiere und Pflanzen könnten in den warmen Gletscherhöhlen nahe von Mount Erebus gelebt haben oder noch leben. Die forensischen Untersuchungen von Bodenproben aus Höhlen auf Ross Island haben nämlich Spuren von DNA, Moosen und kleinen Tieren ergeben.

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Zahlen für Antarktische Wale steigen langsam wieder

Der industrielle Walfang hatte einen signifikanten Einfluss auf die Walpopulationen rund um die Antarktis. Beinahe alle Arten der Bartenwale wurden massiv dezimiert und am Ende der 1960er Jahre musste ein Walfangmoratorium ausgerufen werden, um den Populationen Zeit zum Erholen zu geben. Dieses Moratorium jedoch läutete das Ende des Walfangs und den Beginn des Walschutzes ein. Heutzutage erholen sich die Walpopulationen langsam wieder, aber nicht so schnell, wie erhofft, wie ein neues Computermodell von australischen Forschern jetzt zeigt.

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Ältestes bekanntes Eis erlaubt Einblicke in die Erdvergangenheit

Wissenschaftler haben einen Bohrkern aus der Ostantarktis vorgestellt, der 2.7 Millionen Jahre altes Eis enthält. Gasblasen im Eis enthalten Treibhausgase aus der Erdatmosphäre aus einer Zeit, als die Gletscher gerade erst begannen, sich vorzuschieben und zurückzuziehen. Dadurch hat der Kern das Potential für die Erforschung der Mechanismen, die zu Eiszeiten führen können. Dies macht den Kern zur einzigen Probe aus dieser wichtigen Ära.

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Eselspinguine kommunizieren auch Unterwasser

Pinguine sind gesellig: Vor allem zur Brutzeit bilden die Vögel große Kolonien an den Küsten des Südpolarmeeres. Ihr vielstimmmiges Rufen ist dabei oft weithin zu hören. Aber wie verhalten sich die Pinguine, wenn sie im Ozean nach Nahrung tauchen? Um das herauszufinden, haben Biologen Eselspinguine mit Miniatur-Videokameras ausgerüstet und sie damit unter Wasser gefilmt und belauscht. Die Aufnahmen enthüllen: Auch beim Schwimmen und Tauchen kommunizieren die Pinguine miteinander – wenngleich die genaue Funktion dieser Rufe unklar bleibt.

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Hinweise für alten subglazialen See unter dem antarktischen Eispanzer gefunden

Forscher haben Beweise gefunden, dass unter dem westantarktischen Eispanzer ein riesiger subglazialer See existiert hatte – während der letzten Eiszeit vor 20‘000 Jahren. Damals war das Eis dicker uns grösser als heute. Mit Hilfe von neuesten geochemischen Techniken zur Wasseranalyse, welches aus Sedimentproben vom Meeresboden der Pine Island Bucht entnommen worden war, entdeckten das Team, dass das Gebiet einstmals von mehreren subglazialen Seen bedeckt gewesen war. Der grösste See hatte dabei die Ausmasse des Zürichsees. Die Resultate der Arbeit wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Medaille verliehen zur Bewahrung antarktischer Geschichte

Antarktika ist in vieler Hinsicht einzigartig. Aufgrund der harschen, trockenen und kalten Bedingungen werden beispielsweise häufig Gegenstände perfekt für eine lange Zeit erhalten und verfallen nur langsam. Für jeden, der an polarer Geschichte interessiert ist, bedeutet dies eine perfekte Umgebung auf der Suche nach Hinterlassenschaften der alten Polarentdecker. Einer dieser Interessierten an Polargeschichte ist der Australier Dave McCormack, der jetzt die renommierte Phillip Law Medaille für Verdienste um die Antarktis erhalten hat.

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Aquarellgemälde von Scotts Expedition in antarktischer Hütte entdeckt

Ein fast perfekt erhaltenes 118 Jahre altes Aquarell, gemalt von Dr. Edward Wilson von Robert Falcon Scotts Expedition, wurde in einer historischen Hütte bei Kap Adare in der Antarktis entdeckt.

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AWI findet Gründe für schwankende Krillbestände

Er ist nur knapp sechs Zentimeter groß und spielt doch eine große Rolle im Ökosystem der Antarktis: Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill). Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Welt und die Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ICBM zeigt in einer neuen Studie: Vor allem die Konkurrenz um Nahrung innerhalb der Population ist für die Schwankungen verantwortlich.

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Wal-Kameras geben Aufschluss über die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen

Elektronische Markierungen mit Kameras, die an Buckelwale in der Antarktis angebracht wurden, haben die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen aufgedeckt. Die Kameras wurden von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern am Rücken von Buckelwalen in der Gerlachstraße der Antarktischen Halbinsel platziert.

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Historische Hütte in der Antarktis in ursprünglichen Farben restauriert

Im weißen Chaos eines antarktischen Schneesturms kann der Unterschied zwischen Leben und Tod darin bestehen möglichst schnell Schutz zu finden. Im Jahr 1957 war Sir Edmund Hillarys Hütte in der neuseeländischen Scott Base in intensiven Orange- und Gelbtönen wie ein Leuchtfeuer für diejenigen, die sich durch das Wetter kämpfen mussten. Nun wurde das ursprüngliche Farbschema der Hütte wiederhergestellt und gewann einen Design-Preis.

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