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PolarNEWS Filmteam weiterhin auf Erfolgskurs

Von Juni bis August 2008 drehte das PolarNEWS Filmteam für den neuen Film «Faszination Spitzbergen» auf der gleichnamigen Inselgruppe. Dabei kam rohes, unverarbeitetes Filmmaterial von ca. 32 Stunden zusammen. Um das Interesse und das Echo des Publikums mal auszuloten wurde ein Teil mal zu Probe ins Netz gestellt. Der daraus entstandene 4-minütige Trailer «Eisbärenland Spitzbergen» wurde im Internet am 16. Oktober 2008 innert 24 Stunden zu unserer Überraschung gleich von 22'123 Besuchern angewählt.

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Klimawandel nimmt in der Arktis dramatische Ausmasse an

Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. Die Schmelze der Eisberge erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert. Für das laufende Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Messungen.

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400 verirrte Pinguine in Brasilien


Rio de Janeiro - Fast 400 Pinguine, die sich unter mysteriösen Umständen nach Brasilien verirrt hatten, sind jetzt zurück in ihre Heimat Patagonien geschickt worden. Wie brasilianische Medien berichteten, wurden die mehr als 370 Tiere bereits am Wochenende am Strand der Stadt Rio Grande im südbrasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul ins Meer gelassen.
«Man kann davon ausgehen, dass fast alle den Weg zurück nach Hause in Patagonien finden werden», erklärte der Ozeanograph Lauro Barcellos vom Pflegezentrum für Meerestiere (CRAM) in Rio Grande der Regionalzeitung «Agora».

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PolarNEWS Filmteam unterwegs

Ab Anfang November 2007 bis kurz vor Weihnachten war das PolarNEWS Filmteam in der Antarktis unterwegs. Gedreht wurde auf den Falklands, South Georgia und der Antarktischen Halbinsel. Daraus entstanden ist der 30-minütige Film «Abenteuer Antarktis», der auf den Langstreckenflügen der Swiss International Airlines zu sehen ist. Auf allen Swiss Flügen wird zudem ein Boardingvideo mit einer Kurzversion des Filmes gezeigt.
Der nächste PolarNEWS-Film «Spitzbergen» ist in Bearbeitung. Dieser wird im 2009 ebenfalls auf den Flügen von Swiss zu sehen sein. Nächste Projekte sind «Chukotka – geheimnisvolles Land an der Datumsgrenze» und «Arctic Dreams».

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Geringe Eisbedeckung in der Arktis im Sommer 2008

In der Arktis geht der Sommer zu Ende und das Minimum der Meereisausdehnung ist erreicht. Am 12. September 2008 betrug die Eisbedeckung in der Arktis 4,5 Millionen Quadratkilometer. Dies ist etwas mehr als die niedrigste jemals beobachtete Bedeckung von 4,1 Millionen Quadratkilometern aus dem Jahr 2007. Wissenschaftler sorgen sich um die Meereisentwicklung, denn das langjährige Mittel liegt 2,2 Millionen Quadratkilometer höher. Völlig unerwartet kam die Entwicklung jedoch nicht. Eine Modellrechnung im Frühsommer aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zeigte, dass das Eisminimum 2008 mit fast hundertprozentiger Sicherheit unter dem von 2005 liegen würde. Lediglich mit achtprozentiger Wahrscheinlichkeit würde ein neues Minimum unter dem von 2007 erreicht.

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Antarktis, Ozonloch wieder grösser

Das Ozonloch über der Antarktis ist auf eine Fläche angewachsen, welche jene des Vorjahres bei weitem übertrifft. In diesem Jahr formte sich das Loch später als in anderen Jahren.

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Auch Meeresalgen bekommen Sonnenbrand

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen auf Spitzbergen die Reaktion von Meeresalgen auf erhöhte UV-Strahlung.

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Sonnenfinsternis vom 1. August 2008

Die totale Sonnenfinsternis am 1. August 2008 spielte sich vorwiegend in extrem spärlich besiedelten Regionen der kanadischen und europäischen Arktis sowie Westsibiriens ab.

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IFAW hilft gestrandeten Pinguinen

Mehr als 1000 junge Magellan-Pinguine sind entweder tot oder in kritischem Zustand in den letzten Wochen entlang der brasilianischen Küste gestrandet. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat ein Expertenteam nach Brasilien geschickt, um die örtlichen Rettungsstationen bei der Rehabilitation der Pinguine zu unterstützen.

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Keine Rastplätze für Walrosse

Weil die Fläche des Meereises abnimmt, stehen den Walrossen in der Arktis immer weniger Treibeisschollen zur Verfügung, auf denen sie gerne rasten würden. Mitarbeiter des WWF Russland entdeckten entlang einer rund 350 Kilometer langen Küstenlinie am Tschuktschenmeer im fernen Osten Russlands die Kadaver von über tausend Walrossen.
Dies liefert einmal mehr den Beweis dafür, dass sich die dramatische Eissituation in der Arktis katastrophal auf die Fauna auswirkt. Fehlendes Treibeis hat ausserdem zur Folge, dass die See rauer wird und Walrosse bei ihrer Nahrungssuche zu längeren Schwimmstrecken gezwungen werden, was zum Tod durch Überanstrengung führen kann.

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