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Russischer Parkleiter entlassen nach Kritik an russischer Basis auf Wrangel Island

Der Leiter der Forschungsgruppe des Beringia Nationalpark wurde entlassen, nachdem er den Bau einer Militärbasis auf Wrangel Island kritisiert hatte. Der Rauswurf folgte auf einen Vorfall auf der Insel, die ein Wildtierrefugium und Nationalpark ist. Letzten Dezember wurde ein Eisbär getötet, nachdem ihn Arbeiter, die auf der Insel die Militärbasis errichten, mit einem Sprengkörper gefüttert hatten. Das Objekt detoniert danach im Magen des Bären und verletzte ihn schwer.

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Weitere chinesische Beteiligung an grösstem russischem Energieprojekt in der Arktis

Das Yamal LNG (Flüssigerdgas)-Projekt ist eines der grössten russischen Energieprojekte des Landes. Doch mit der momentanen politischen Situation zwischen den westlichen Staaten und Russland und dem immer weiter fallenden Öl- und Gaspreis, weht dem Projekt ein heftigerer Wind um die Nase, vor allem in finanzieller Hinsicht. Aber es zeigt sich nun wieder Licht am Horizont: Eine neue chinesische Investorengruppe hat angekündigt, das Projekt mitzufinanzieren.

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Tragisches Ende der ersten Solo-Durchquerung Antarktikas ohne Unterstützung

Henry Worsley, ein Nachfahre des bekannten Kapitän Frank Worsley von Shackletons Schiff «Endurance» hatte versucht, als erster Mensch Antarktika allein und ohne Unterstützung zu durchqueren. Nachdem er über 1‘400 Kilometer in 71 Tagen zurückgelegt hatte, wurde Worsley krank und musste evakuiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er am 24. Januar  2016 nach einem mehrfachen Organversagen.

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Federn von flugunfähigen Pinguinen als Vorbild für die Luftfahrtindustrie

Pinguine sind nicht nur aufgrund ihrer Flugunfähigkeit sehr spezielle Vögel. Besonders ihre Federn sind einzigartig in Bezug auf Isolierung und Reibungsverminderung beim Schwimmen. Nun hat eine neue Studie von Luftfahrtingenieuren der Universität von Kalifornien Los Angeles (UCLA) ein neues Geheimnis aufgedeckt: Warum aus Pinguinen nicht wandelnde Eiszapfen werden, wenn sie aus dem Wasser steigen. Die Resultate der Studie könnten dabei helfen, die Aussenhüllen und Tragflächen von Flugzeugen in Zukunft eisfrei zu halten.

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Auf der Suche nach biologischen Hotspots entlang der Kerguelen-Achse

Eine wissenschaftliche Expedition ist auf dem Weg, um die Verteilung von antarktischem Krill zwischen der Insel Heard und dem antarktischen Kontinent im südlichen indischen Ozean zu untersuchen. Das Gebiet wird auch die Kerguelen-Achse genannt und ist noch wenig erforscht.

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Australischer Eisbrecher navigiert durch Meereis mit Hilfe von Drohne

Drohnen haben einen signifikanten Einfluss in den verschiedensten Bereichen erreicht. Doch die Nutzung von Drohnen in abgelegenen und wilden Gebieten wie der Antarktis wird immer noch diskutiert, vor allem aus umweltschützerischen Gründen. Trotzdem haben sich die UFOs (Unbemannte Flugobjekte) zu unseren Augen am Himmel entwickelt und helfen in vielen Bereichen. Die australische Antarctic Division haben jetzt zum ersten Mal eine Drohne für Navigationszwecke genutzt. Aufnahmen eines Quadkopters haben dem australischen Eisbrecher Aurora Australis geholfen, einen Weg durch dichtes Packeis zu australischen Station Casey zu finden.

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Warmes Wasser wirbelt das Leben in der Arktis durcheinander

Die Erwärmung der arktischen Gewässer durch den Klimawandel dürfte künftig zu einer radikalen Veränderung der Meereslebensräume im hohen Norden führen. Das legen Daten aus Langzeitbeobachtungen in der Framstrasse nahe, die Forscher des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) jetzt ausgewertet haben. Ihre wichtigste Erkenntnis: Es genügt bereits ein vorübergehender Warmwassereinstrom in den Arktischen Ozean, um die Lebensgemeinschaften von der Wasseroberfläche bis hinunter in die Tiefsee grundlegend zu beeinflussen. Wie die Autoren aktuell im Fachmagazin «Ecological Indicators» berichten, ereignete sich ein solcher Wärmeeinstrom im Zeitraum von 2005 bis 2008.

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Restauratoren retten Scotts und Shackletons antarktisches Vermächtnis

Zur Wende des 20. Jahrhunderts war die Antarktis der Fokus eines der letzten grossen Rennen der Erforschung und Entdeckung. Expeditionen unter der Leitung von Scott und Shackleton bauten einfache Holzunterkünfte, von denen aus sie den Kontinent erkundeten. Die Forscher kartografierten und führten die ersten wissenschaftlichen Studien in der Antarktis durch. Das Ende von Shackletons Rossmeer Expedition im Jahr 1917 markierte das Ende dieser heroischen Epoche der Entdeckungen.

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Der Besuch der britischen Marine in Hobart festigt die lange Tradition der antarktischen Zusammenarbeit

Ein Schiff der britischen Marine, die HMS Protector, besuchte Anfang Dezember 2015 Hobart in Tasmanien, um in Zusammenarbeit mit Australien zum besseren Schutz der Antarktis hinsichtliche illigaler Fischereis und der Wahrung des Antarktisvertrages beizutragen.

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Erfolgreicher Flug eines C-17 Globemaster zur Casey Station in der Antarktis

Die Australian Antarctic Division und Royal Australian Air Force haben erfolgreich eine gemeinsame Flug-Mission in der Ost-Antarktis durchgeführt. Mit einem C-17A Globemaster III wurde eine schwere Frachtladung zum Wilkins Flugplatz in der Nähe der Casey Station geflogen um das australische Antarktis Programm zu unterstützen.

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