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Blauwalgesänge durchdringen die Weiten des Südpolarmeers

Meeresbiologen in der Antarktis, die den Gesängen des grössten Tiers der Welt, dem Blauwal, gelauscht hatten, haben Individuen gehört, die über 750 Kilometer entfernt gewesen sind. Die Forscher, die Teil einer sechswöchigen australisch-neuseeländischen Forschungsfahrt über das Ökosystem Rossmeer waren, kehrten nun an Bord der RV Tangaroa zurück nach Wellington.

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Atmosphärenflüsse verursachen schwere Schneestürme in der Ostantarktis

Atmosphärenflüsse sind extreme Wetterphänomene und waren für schwere Schneestürme in der Ostantarktis in den Jahren 2009 und 2011. Die daraus resultierte Schneemenge konnte zum Teil die massiven Eisverluste des antarktischen Eispanzers kompensieren.

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Ein Rennen durch die Nordwestpassage

Das arktische Meereis schmilzt immer weiter und viele Gebiete werden dadurch geöffnet. Dies zieht unter anderem auch Leute an, die nicht nur die negativen Konsequenzen für die arktischen Ökosysteme sehen, sondern auch Gelegenheiten für Unternehmen und Abenteurer. Eine der neuesten Ideen ist das «Sailing The Arctic»-Rennen, ein Segeljachtrennen, welches im Sommer/Herbst 2017 stattfinden soll. Der Plan sieht vor, von New York aus durch die sagenhafte Nordwestpassage nach Victoria auf Vancouver Island, Kanada zu segeln. Eine mehr als 12‘300 Kilometer lange Reise durch extreme Bedingungen.

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Schnellste Umrundung Südgeorgiens mit dem Kajak

Ein vierköpfiges Team aus Australien hat den Rekord für die schnellste Umrundung von Südgeorgien in Kajaks gebrochen. Sie benötigten für die rund 570 Kilometer lange Strecke nur gerade 13 Tage.

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Zwei niederländische Forscher verschwinden in der kanadischen Arktis

Marc Cornelissen und Philip de Roo, zwei niederländische Forscher, sind in der Nähe von Bathurst Island, Nunavut, Kanada, seit  Mittwoch, 29. April 2015 verschwunden. Die beiden Forscher waren auf einer Expedition zur Eisdickenmessung im Norden von Kanada. Die kanadische berittene Polizei RCMP, die eine Such-und Rettungsoperation durchgeführt hatte, hat den Tod der beiden vermeldet und versucht nun die sterblichen Überreste der Forscher zu finden.

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Julius Payer - Die unerforschte Welt der Berge und des Eises

Julius Payer gehört zu den grössten und bedeutendsten Entdeckern Österreichs und zu den ganz wenigen österreichischen Polarfahrern von Weltrang. Sein bewegtes, abenteuerliches Leben wird anlässlich seines 100. Todestages in dieser detailliert recherchierten und umfangreich bebilderten Biografie nachgezeichnet.

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Rekord in der Antarktis – eine unglaubliche Geschichte

Der deutsche Extremsportler Martin Szwed will den Südpol allein in Rekordzeit erreicht haben. Das grosse Problem: Niemand hat ihn gesehen und kann diese Aussage bestätigen. Inzwischen gab Szwed die Manipulation der angeblichen Beweisfotos zu.

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Risse im Larsen-C Schelfeis entdeckt

Ein langer Riss frisst sich derzeit durch das Larsen C-Schelfeis, eine der grössten schwimmenden Eiszungen an der Antarktischen Halbinsel. Wie AWI-Glaziologin Daniela Jansen und ein Team britischer Wissenschaftler im Online-Fachmagazin «The Cryosphere Discussions» berichten, droht der wachsende Spalt, das gesamte Schelfeis zu destabilisieren.

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Vergangenheit und Gegenwart von Grönlands Gletscher

Einer Gruppe von Wissenschaftler unter der Leitung des dänischen Geologen Nicolaj Krog Larsen ist es gelungen, die Reaktion des grönländischen Eisschildes auf eine Warmperiode zwischen 8‘000 und 5‘000 Jahren zu quantifizieren. Damals lagen die Temperaturen zwischen 2 - 4° c höher als heute. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift Geology veröffentlicht. Sie sind enorm wichtig, da sich die Erde auf Grund des Klimawandels ähnlichen Temperaturerhöhungen nähert.

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Steigende Quecksilbermengen bedrohen Elfenbeinmöwen

Elfenbeinmöwen sind echte Polarbewohner und finden sich in den höchsten Breitengraden. Diese markanten weissen Vögel halten sich häufig in der Nähe von Eisbären und Robben auf und ernähren sich von deren Überresten. Ihr ökologischer Status steht gemäss der Roten-Arten-Liste der IUCN auf «gering gefährdet». Doch in Kanada könnten die Vögel sogar bald verschwunden sein. Nur noch 500 Tiere sind dort zu finden. Als Grund für den dramatischen Rückgang der Elfenbeinmöwen könnten nach Angaben eines Biologen die steigenden Quecksilbermengen verantwortlich sein.

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