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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, grönländische Flagge!

Grönland ist dänisch, richtig? Die Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. Obwohl immer noch unter dänischer Verwaltung, besitzt Grönland weitgehende Autonomie, inklusive Selbstbestimmung. Ein Zeichen für Grönlands Autonomie ist Erfalasorput, Grönlands rot/weisse Flagge. Dieses Zeichen feiert jetzt seinen 30. Geburtstag.

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Eisbären auf Spitzbergen haben Delfine zum fressen gern

Der König der Arktis hat ein breites Nahrungsspektrum. Durch die Weite der Region und das harsche Klima, benötigen Eisbären eine energiereiche Nahrungsquelle, die meist aus Robben und ihrer dicken Fettschicht besteht. Aber Robben sind nicht die einzigen Bewohner mit einer leckeren Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Auch die anderen marinen Säugetiere, Wale und Delfine, haben Fett als Isolationsmaterial. Doch wie kann ein Eisbär ein rein aquatisches Tier jagen? Eine Gruppe von norwegischen Forschern hat zufälligerweise die Antwort dazu gefunden und ein bisher unbekanntes Verhalten beobachten können.

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Niederländische Expedition in Svalbard wird von Oceanwide Expeditions unterstützt

Im kommenden August wird das Expeditionsschiff M/V Ortelius, Eigentum der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions, mehr als 60 Wissenschaftler an Bord haben für die grösste niederländische Forschungsexpedition, die es je gab. Die «Wissenschaftsexpedition Edgeøya Spitsbergen» wird die Forscher, die aus den verschiedensten Fachrichtungen stammen, an einen der abgelegensten Orte des Archipels führen. Ziel der Expedition ist es, die Effekte von menschlichen Aktivitäten in der Arktis zu messen.

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Warmes Wasser schmilzt den grössten Gletscher der Ostantarktis

Das Abschmelzen des westantarktischen Eispanzers durch warmes Wasser hat vor kurzem für grosses Aufsehen gesorgt. Auf der anderen Seite ging man bisher davon aus, dass die ostantarktische Eisdecke gegenüber dieser Form der Schmelze relativ immun sei. Doch nun haben neue Forschungsergebnisse australischer Wissenschaftler gezeigt, dass der Tottengletscher, der grösste der Ostantarktis, wegschmilzt.

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Penguin Watch: Das geheime Leben der Pinguine

Eines der Highlights bei einer Antarktisreise ist das Beobachten von Pinguinen in ihren Kolonien. Oft stellt man sich dann die Frage, wieviel Pinguine eigentlich in einer entsprechenden Kolonie leben und wie ihr geheimes Leben aussieht? Mehr als 1.5 Millionen Freiwillige aus der gesamten Welt haben im einzigartigen Projekt «Penguin Watch» mitgemacht, Antworten auf diese Fragen in 175‘000 Bildern zu finden.

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Russische Leitung der CCAMLR als Chance für antarktische Schutzgebiete

Zum 35. Geburtstag der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis CCAMLR hat die Antarctic Ocean Alliance (AOA), eine Nichtregierungsorganisation zum Schutz des Südpolarmeeres Russland aufgerufen, die Führung in Bezug auf den Erhalt der antarktischen Gewässer zu übernehmen.

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Klimawandel bedroht einzigartige Pflanzenarten auf Macquarie Island

Neue Forschungsergebnisse, die in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht worden sind, zeigen, dass Polsterpflanzen und Moose auf Macquarie Island, einer subantarktischen Insel, durch den Klimawandel stark zurückgegangen sind. Diese Pflanzen sind einzigartig und können normalerweise hunderte Jahre alt werden.

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Antarktisches Eis gibt Einblick in 1 Million Jahre Klimageschichte

Zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft besser zu verstehen sind Forscher der Princeton Universität gegangen. Sie konnten eine Million Jahre altes Eis aus der Antarktis gewinnen, welches Luft und Klimainformationen in kleinen Luftblasen aus dieser Zeit enthält. Ihre Forschungsergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlicht worden und geben einen Einblick in die klimatische Vergangenheit der Erde.

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Geballtes Wissen über Müll im Meer

Ein neues Buch fasst den aktuellen Forschungsstand und -bedarf in Bezug auf Müll im Meer zusammen: «Marine Anthropogenic Litter» erscheint im Juni 2015 als Open Access Publikation beim Springer Verlag. Die Herausgeber Melanie Bergmann und Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, sowie Michael Klages vom Sven Lovén Centre for Marine Sciences der Universität Göteborg haben dafür Experten aus aller Welt zusammengebracht. Abschätzungen von Mülleinträgen in die Weltmeere, deren Verteilung und die Auswirkungen auf Mensch und Tier sowie Vermeidungsstrategien sind einige der vielschichtigen Themen, die die Herausgeber in 16 Beiträgen aufgreifen.

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Wissenschaftler planen einen Blick unter das Rosseisschelf

Das Rosseisschelf, eine dicke, schwimmende Eiszunge mit der Grösse Spaniens, ist die grösste derartige Barriere rund um Antarktika. Sie verhindert, dass viele Gletscher ungehindert ins Meer fliessen würden. Doch was unter dem Eis liegt, namentlich der Meeresboden, ist noch weitgehend unbekannt. Doch der Boden ist mitbestimmend, wie schnell das Schelf abschmelzen könnte. Das Eis ist für Schiffe unpassierbar und das Wasser unter dem Eis blockiert Radarwellen. «Es ist der unbekannteste Teil Meeresboden der Welt», erklärt Robin Bell, eine Geophysikerin von der Columbia University in New York. Das soll sich nun mit einer neuartigen Untersuchung ändern.

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